24 Okt. 2020

Migrationshintergrund hilft nicht,

Submitted by ebertus

einfach Frau sein ebensowenig; und gleichgeschlechtlich unterwegs oder gar jüdischen Glaubens schon garnicht. Mit einer politisch korrekte Meinung sind die Protagonisten als nicht selten instrumentalisierte Feigenblätter einer hehren Willkommenskultur durchaus gefragt, aber ohne ist das alles nichts.


Aktuell wird den Sportlern Joshiko Saibou und Alexandra Wester  die ökonomische Existenz hierzulande infrage gestellt; gibt es die sog. Cancel Kultur offensichtlich nicht nur im Kulturbereich. Beide sind (mir) in der Vergangenheit nicht mal bekannt gewesen, waren in ihren gesellschaftspolitischen Aktivitäten wohl eher unauffällig. Aber nun, wo sie sich deutlich gegen das regierungsamtliche Coronaregime positioniert haben, da ist alles anders; ist das alles nichts mit dem sehr gut integrierten Migrationshintergrund, gar dem Frau sein.

Abweichlern vom quasi amtlich verkündeten Credo zu habender Meinungen blieb in den dreissiger Jahren im nationalsozialistischen Deutschland und nach dem Krieg in der DDR diesseits einer gar physischen Gefahr lediglich die Anpassung; oder der Weg in das Exil. Monika Maron beispielsweise, oder andere Kritiker einer bundesdeutschen DDR 2.0 sind heute dafür oft schon zu alt, in der Regel ökonomisch auch nicht mehr zu bedrohen. Aber die Jungen, die Intelligenten, die geistig noch nicht Eingehegten, da geht noch was ...

Gerade Basketball, die Profession von Joshiko Saibou, ist in den USA beliebt; und generiert hohe Umsätze yes

Kommentare

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Es begab sich zu der Zeit, da Studenten in DE-West auf die Straße gingen und gegen den Muff von tausend Jahren demonstrierten. Treudeutsche Beamte taten ihre Pflicht und fotografierten fleißig – so mancher Student fand nach dem Studium keinen Arbeitsplatz mehr. Die Jobs wurden an systemkonforme Absolventen der Hochschulen vergeben. Auf diese Weise blieb die BananenRepublik Deutschland BRD besonders im Bildungssektor trotz eitlen Bemühens weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Heute sind die Schulen wegen neoliberal monetärer Gründe unterbesetzt und viele Stunden fallen aus.

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Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Da wird Erinnerung wach

als Farce oder als Tragödie, jedwede Weiterungen eingeschlossen.

Btw. die Frau, Friederike Hausmann, welche damals den sterbenden Benno Ohnesorg im Arm hielt und deren Bild dann um die Welt ging, sie war anschließend auch vom sogenannten Berufsverbot (Extremistenerlass) betroffen; ging für lange Jahre nach Italien ins Exil.

Ein nach wie vor dunkler Fleck auf der Vita von Willy Brandt so meine ich. Denn unter dessen Kanzlerschaft wurde der Radikalenerlass dann konsequent exekutiert.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Geschichte wiederholt sich

die wiederholungen sind nur möglich, we:n man seiner eigenen wahrnehmung und seinem gedächtnis nicht traut ... wenn scheinbar unwahrscheinliches passiert ... doch (fast) nix fällt vom himmel, sondern baut auf anderem auf ... so wie der kriminalist auch seiner intuition trauen muß (und "warten" bis es justibiale beweise geben wird) >>> wichtig bleibt die offenheit bei gleichzeitiger suche nach einem MUSTER!!!

hermann ploppa vergißt nix :

https://tube.kenfm.de/videos/watch/59d143b3-a39e-489e-8a0c-a02f3e097421

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Den haben wir beide doch mal im Berliner Sprechsaal ganz real erlebt, oder?

Die Verschriftung -bin eher ein Textmensch- ist in Deinem Link als weiterer Link enthalten. Ja, Kollaborateure und Provokateure, nicht selten unter falscher Flagge waren und sind nach wie vor das angesagte Herrschaftsinstrument; und eben noch diesseits der physikalischen Gewalt. Die aktuelle Antifa wie Ploppa sie beschreibt ist aus systemischer Sicht, aus meiner Sicht durchaus als neue SturmAbteilung zu verstehen.

Denn sie kommt ja gerade heute erst ins Spiel, wenn über mediale Diffamierung und ökonomische Infragestellung bei den ins Fadenkreuz genommenen Delinquenten nichts zu erreichen ist; stattdessen schnöde, physischer Gewalt manchmal schon Erfolg verspricht.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Hermann Ploppa- Danke!

und ebenfalls danke für den nachschlag zu monika maron ... ist wirklich ein heißes thema für "FREIHEIT" ... hatte mal wieder einen grund, darüber nachzudenken

noch ein fundstück von reiner füllmich - auch wenn corona mir auf den keks geht - so ist doch beruhigend ... naja und beunruhigend gleichermaßen, wenn ich von menschen weiß, die was in bewegung setzten ... denn ein "weiter so" ist bei meiner fantasie fast unerträglich

https://www.youtube.com/watch?v=ZGmP_UmgVoE

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: freut mich


Schon bei Youtube gelöscht, sind die schnell angry Worum konkret ging es? Ist vielleicht anderswo zu finden.