16 Juni 2020

Appfall für (fast) Alle

Submitted by ebertus

So oft und so penetrant wie aktuell in den Qualitätsmedien vermeldet, kann "freiwillig" eigentlich garnicht sein; müsste allein dieser Tenor die freiwillige Corona-App schon verdächtig machen. Der Unterbau via Googles Android kam zwar heimlich auf mein Smartphone, aber ansonsten ist ja nun wirklich alles freiwillig.


Natürlich Verschwörungstheorie, werden die bekannten Bots jetzt in Endlosschleife die App runterladen, löschen und wieder neu runterladen. Da müssen schon vermarktbare Zahlen des "ich bin dabei" generiert; in den nächsten Tagen vermeldet werden.

Die Pandemie, soweit es eine gab, ist lange vorbei, und einen Frisör, bei dem ich weder Maske tragen, noch meine persönlichen Daten hinterlegen muß, den habe ich auch gefunden; sogar inklusive Bart schneiden und komplett ausrasieren. Ist zwar etwas teurer, aber Corona (ohne Big-Data) muß man sich wohl leisten können.

Interessant natürlich, wie sich das mediale App-Trommelfeuer für diejenigen anfühlt, die gar kein Smartphone besitzen bzw. benutzen. Allein in meinem Umfeld fallen mir dahingehend und sehr spontan gleich drei Menschen ein. Auch bei den Hochrisikogruppen in Alten- und Pflegeheimen dürften Smartphones auch nicht so der Renner sein.

Die Befürchtungen einiger kritischer Beobachter (Verschwörungstheoretiker natürlich), dass die App demnächst als Zugangsschlüssel für andere schöne Dinge des Lebens gebraucht bzw. mißbraucht wird, die teile ich nur sehr partiell. Wer das  verlangt, wird wohl nicht nur auf mich als geschätzten Kunden auch weiterhin verzichten müssen.

Kommentare

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Die German-Angst vor einer Ansteckung macht die Corona-App erfolgreich. Ist die erst einmal installiert, entwickelt die eine Eigendynamik. Zweifelsfrei ebbt die Corona-Grippe ab, je mehr Personen erfolgreich erkrankt und genesen sind.

Doch die nächste Grippe kommt bestimmt. Damit ist die installierte X-App die Voraussetzung für alle folgenden politisch motivierten Pandemien – wie 1984.

Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Corona-App

"Die einflussreichsten Politiker und Wirtschaftsleute der Welt werden bald eine Konferenz durchführen, bei der sie besprechen, wie die neue Weltwirtschaftsordnung aussehen soll. Die Ziele der Konferenz haben es in sich. Bemerkenswert ist vor allem die Kritik am „Aktionärskapitalismus“.

Warum der Gründer des Weltwirtschaftsforums die Globalisierung mittlerweile kritisch sieht"

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/504717

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... (angst)stimmung damit machen können ... die pharma-industrie reich und mächtig machen

m.m.n. läuft da vieles paralell-koordiniert ... und um menschenleben geht es garantiert nicht dabei

es könnte ja ganz einfach nur um bio-waffen-tests gehen ... raus aus den laboren = experimente an und mit freiwillig - ängstlichen ... naja, alles konsequent zu ende zu denken, ist immer gruselig >>> doch "aushungern" ist ja schon sehr lange eine kriegstaktik ohne traditionelle waffen ... und die biochemische variante liegt einfach in der luft ... zumindest DAS können wir mal zur kenntnis nehmen und NATÜRLICH KEINE aufklärung darüber erwarten.

ja, mir macht das angst - auch wenn ich vor allem "unsere kinder" bzw.die zukunft des lebens auf der erde in gefahr sehe ... bin ja die generation bob dylan und gerade jetzt gibt er eines seiner seltenen interviews - das bestens zu meinen gedanken passt:

https://www.nytimes.com/2020/06/12/arts/music/bob-dylan-rough-and-rowdy-...

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es gab doch schon mal ein "spiel" mit dem man "was??" jagen-suchen-finden konnte (hab den namen vergessen)

vielleicht finden auch viel jugendliche jetzt den gleichen "spaß" nach coronal-signalen zu suchen ...

und dann?

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/saskia-esken-im-intervi...

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: neues spiel?


Aber erstmal müssen jetzt diverse Smartphones in Umlauf gebracht werden, die von sich behaupten, sie (ihre Träger) wären infiziert. Und das ist garnicht so einfach, denn dazu braucht man, so war es zu lesen, einen angeblich fälschungssicheren Schlüssel von seinem Testlabor.

Was dann schon ein Stück weit die bizarre Ironie des Verfahrens aufzeigt. Wenn jemand positiv getestet ist, dies auch weiss, bewußt in seine App eingibt - und sich dann als der berühmte Superspreader in das öffentliche Getümmel stürzt, dann ist das entweder schräg, gar fahrlässig oder schon naiv, wäre er doch in Quarantäne viel besser aufgehoben.

Klar, es dürften bald gefakte Schlüssel auftauchen, könnten die Kids es zum freundlichen Erschrecken anderer nutzen. Um das zu verhindern braucht es dann eben doch eine zentrale Verwaltung bzw. Datenhaltung welche die angeschlossenen Smartphones in Echtzeit überwacht.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Durchaus möglich

ich frag mich gerade, was besser ist - das virus oder die app ...und auch noch, wie shakespeare dies zu einem stück verarbeiten würde

"Schon jetzt stellen Juristen klar, dass zwar Arbeitgeber nicht einfach Mitarbeiter zur Nutzung der App verpflichten könnten — aber mittels Betriebs- oder Dienstvereinbarungen sähe die Sache anders aus. Auch Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs könnten Fahrgäste zur Nutzung drängen und die eigentliche Freiwilligkeit des Unterfangens unterlaufen. "

https://www.rubikon.news/artikel/freiwilliger-zwang

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: neues spiel?

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funktioniert besser als die app ... ist aber auch nicht zu mißbrauchen ...

"Ein Praxistest zeigte zudem, dass man Nutzer identifizieren und angeblich infizierte, nicht existierende Klone in ferne Städte kopieren kann. Damit könnte ein „infizierter Geist“ in eine Veranstaltung oder Lokalität platziert werden und sämtliche dort anwesende Personen „infizieren“.

Das Forschungsteam belegte, dass die App einerseits anfällig ist für die Erstellung von Profilen und so möglicherweise die De-Anonymisierung von infizierten Personen erlaubt. Andererseits sind auch sogenannte Relay- oder Wurmloch-Angriffe möglich. Dadurch können Angreifer falsche Kontaktinformationen generieren, die der Genauigkeit und Korrektheit des Gesamtsystems schaden."

https://www.epochtimes.de/technik/digital/bewegungsprofile-und-infiziert...

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: meine virutelle nase

Wichtig ist doch nur, daß Putin nicht weiß, wo Trump ist.

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: ein lied für stürmische zeiten

auch wenn selbst eher nur ansatzweise gläubig.

Hat mich spontan an ein (ebenso gottvertrauendes) Stück vom bösen Xavier Naidoo erinnert, gar noch bei Youtube erreichbar.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Schön,

hmm ... an manches glaube ich schon ... z.b. an gute mächte und noch so einiges, was mich berührt und mir gut tut

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Der it-technisch wohl unbedarfte Grünen-Chef Habeck beklagt, dass die tolle App nicht auf alten Smartphones läuft.

Hat natürlich nicht wenig damit zu tun, dass diese Hightech-App mit Sicherheit gewisse technische Anforderungen an die Hard- und Systemsoftware stellt, welche nicht mehr mit Updates versehene Geräte (älter als zwei bis drei Jahre) oft kaum bieten können. Wer außerdem sein Smartphone über einen Provider (Vodafone etc.) kauft, ist mit Updates wohl auch auf diesen angewiesen.

Schlimmer noch ... dürften bei den (wenn es gerade passt) gern erwähnten Hochrisikogruppen in Alten- und Pflegeheimen Smartphones, gar neuere Geräte eher kaum verbreitet sein.

Wie anderweitig gelesen ist die Corona-Warn-App "ein nettes Spielzeug für die digitale Oberschicht".

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Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Smartphones kaufen?

in Sachen (ältere) Smartphones? Danisch von mir, oder umgekehrt?

Mein Zeitstempel scheint früher, aber Hadmut Danisch walzt das Thema natürlich aus, ist ja schließlich Informatiker cool