14 Juni 2020

Pleite qua Geburt

Submitted by ebertus

Ob der BER nun wirklich noch in diesem Jahr (zumindest symbolisch) eröffnet wird, das scheint meiner Meinung nach nicht wirklich sicher. Mit Sicherheit dagegen ist auch ein geöffneter BER weiterhin ein Milliardengrab für öffentliche Gelder.


Klar, die Corona-Nachwirkungen werden den Flugverkehr am BER wohl stark beeinflussen; weiss der Tagesspiegel. Nur war dieser BER ja auch in den vergangenen Jahren und ganz ohne Corona ein Milliardengrab. Ist eben, sarkastisch ausgedrückt, wie bei den in der Regel meist alten Menschen, die jetzt im Panikmodus als Coronatote gezählt werden; dabei massive Vorerkrankungen hatten, eher wohl daran gestorben sind.

Und primär ökologisch betrachtet, ist ein geschlossener oder nur gering frequentierter Flughafen wohl das Beste, was dem klimaschädlichen CO2-Ausstoß passieren kann. Alle grünen Vöglein fiegen hoch, hoch, hoch ...

Flugverbindungen nach außerhalb der EU werden sich zum Leidwesen mancher (Urlaubs)länder wohl auch zukünftig stark in Grenzen halten; und selbst um in Europa herumzufliegen, da muß man schon nahe am Masochismus gebaut sein. Was beim Abflug und bei der Landung auf einen wartet, mit einem gemacht  wird bzw. welche Rahmenbedingungen gerade gelten, das dürfte vielfach der Willkür einzelner, sich zuständig fühlenden Behörden geschuldet sein und kann je nach ausgerufener Bedrohungslage gar täglich wechseln; Maskierung während des gesamten Fluges eingeschlossen.


Btw. Aus meinem italienischen Umfeld erfahre ich, das beispielsweise in Argentinien zur Zeit rund 500 italienische Staatsbürger festsitzen; auch eine Frau, mit der wir im Sommer 2019 am Lago Roburent  gewandert sind.

Kommentare

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Daß der BER niemals  die Kosten einspielt oder gar Gewinn machen wird, ist lange vor Corona bekannt.

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Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Kalter Kaffee

welche meinen Vergleich mit diesen gehypten Corona-Todesstatistiken bestätigt.

Der BER leidet und stirbt ggf. nicht an Corona, sondern mit Corona, hatte diverse ernsthafte Vorerkrankungen, die für sich genommen bereits endloses finanzielles Leid bedeuten.

Freunde von uns wohnen in Blankenfelde, der An/Abflugschneise und haben immer noch die (geringe) Hoffnung, dass Irgendwer irgendwann die Reißleine zieht.

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Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Danke für die Info,

Ich weiß nicht, ob Willy Brand so sozialistisch war, daß er sich bei diesem sozialistischen Großprojekt BER nicht im Grab umdreht. Da haben die Lehrlinge von Albert Speer gewütet und etwas ganz ganz Großes schaffen wollen, nachdem sie vom piefigen Bonn nach Berlin gezogen waren.

Eine Reißleine wird es wohl nicht geben, dafür hängen zu viele Sesselpupser mit drin.