23 Mai 2020

Vom Restaurant in die Quarantäne

Submitted by ebertus

Es gibt momentan wohl nichts Schlimmeres, nichts Gefährlicheres als einen netten Restaurantbesuch. Man sollte seine basalen, seine tagesaktuellen Verhältnisse, Verpflichtungen etc. schon geordnet haben; ehe die Quarantäne kommt.


"Offenbar", "Wahrscheinlich", "Unklar", sind die Attribute mit denen der NDR eine Gruselstory  nebst angehübschter, eher nicht so relevanter Details begleitet. Nach dem Restaurantbesuch kommt es zu einem "Corona-Ausbruch", wurden bislang 50 Menschen in Quarantäne gesteckt. Der sowohl als auch betroffene Wirt hätte sein sein einem Jahr geschlossenes Restaurant wohl lieber weiter geschlossen halten sollen.

Und da der Event am 15. Mai stattfand, der Artikel aber vom 23. Main datiert, so wäre es schon interessant zu erfahren, was sich außer den genannten Grippesymptomen eines Arztes sonst noch an ernsthaften medizinischen Indikatoren gezeigt hat.

Kommentare

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infizierte und nun 70 in Quarantäne.

Je mehr man testet, umso mehr wird man finden; auch Ziegen und Papayas sollen da sehr gut ansprechen.

Bereits oben im Blogtext geschrieben, ist es wohl besser für Wirte und Besucher, sich der staatlich angeordneten Sadomaso-Tour nicht zu unterziehen. Wie der Referent aus dem BMI schrieb, sind die Kollateralschäden für alle Beteiligten in der Regel schlimmer als die auch im neuen NDR-Bericht  erwähnten "Symptome" einzelner Versuchspersonen.

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Auch den Restaurantbesuchern drohen Strafen; weiss der Tagesspiegel. Ok, wer sich heute als Anbieter oder als Nachfrager im öffentlichen Raum bewegt, insbesondere dort, wo er über Kontaktdaten etc. identifiziert werden kann, der lebt gefährlich. angry

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welch ein Frevel. Das zu prophezeien wäre vor Monaten noch als krude Verschwörungstheorie entlarvt worden.

Was mich bei diesen Panikmeldungen  interessieren würde, auch schon bei der anderen mit der Restaurantbesuchern, das wären die in Größenordnungen ernsthaften Folgen für Infizierte wie Quarantierte; über herkömmliche Grippesymptome hinaus und jenseits eines gern vorgezeigten über 80-Jährigen mit bereits drei konkurrierenden Todesarten in seinem Körper.

Und jenseits eines die Begründung lediglich implizierenden Raunen:

"Der Vereinsvorsitzende befinde sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation."