14 Apr. 2020

Wer nichts zu verbergen hat,

Submitted by ebertus

der hat auch nichts zu befürchten; bei so einer Grippewelle ... Ist außerdem alles vollkommen sicher, wird der Weg in die Quarantäne, gar in die Psychatrie dann gleich viel zielführender.


Es geht Schlag auf Schlag. Bis spätestens Mitte Mai ist nach diesem heise-Artikel  noch Zeit, sich der "Datenspende" zu verweigern. Danach kommt erst die App; und dann ein Update des Betriebssystems. Tja, wenn es nur die App wäre, dann könnte sogenanntes Rooten des Smartphones helfen. Damit konnte man auch bisher schon die zwangsweise installierten Werbeschleudern und andere im Hintergrund mitlaufenden Prozesse stoppen. Aber wenn die Überwachung gleich im Betriebssystem integriert ist, dann gibt es kaum ein Entkommen; zumindest kein komfortables.

Back to the roots  ist eine, gar die radikale Lösung. Meine Frau hat eh' kein Smartphone und auch ich mit Sicherheit noch ein oder zwei herkömmliche Handys rumliegen. Das gemeinsam genutzte Tablet ist gerootet und läuft außerdem noch mit dem guten, alten Android 4.4 - ist gemäß dem heise-Artikel für eine Datenspende nicht geeignet, nicht vorgesehen.

Ansonsten, good bye google, wie partiell bereits die Firma Huawei -ebenfalls nicht ganz freiwillig- das so handhabt. Google-Play abschalten und außerdem auch die Systemupdates; das wäre mein nächster Schritt. Dann einen alternativen Play-Store suchen und einrichten, denn die bislang via Google installierten und aktuell gehaltenen Programme (Apps) dürften irgendwann nicht mehr funktionieren.

Ich tendiere zu der radikalen Lösung, werde ein herkömmliches Handy reaktivieren; und ansonsten mal schauen, was in den nächsten Wochen an Alternativen so diskutiert, angeboten und ggf. umgesetzt wird.

Kommentare

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Unterwegs läuft es über Prepaid-Handy (kein Internet-Vertrag), also mit telefonieren und ggf. SMS. Das Smarti ist außerhalb der Urlaubszeiten nur im WLAN-Modus und unterwegs als Kameraersatz (3 Objektive) und mit Apps aktiv, die ohne Netzzugang arbeiten. Außerdem als gute Alternative zum Lesen (Leseapps). Google Play Store ist deaktiviert. Updates werden gelistet und nur die aktualisiert, die mir wichtig sind. Mal sehen, wie lange das noch so läuft, denn der Interessenten sind viele, wie es auch Norbert Häring zeigt:
https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/gates-covid-19-ktdi/

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Antwort auf: Paul   zum Kommentar: Prepaid-Modus

und Danke für den Text.

Ja, darauf wird es wohl hinauslaufen: Bewegungsfreiheit nur mit digitalem Impfzertifikat (im Chip). Und da es der (Grippe)Viren viele gibt, hat man dann zu tun, immer auf dem gerade angesagten Stand zu sein. Eine Lizenz zum Gelddrucken für die Branche.

"Uns" wird es kaum noch betreffen, und das Einzige was man tun kann, ist bei Kindern und Enkeln die notwendige Sensibilität zu erzeugen.

Zum Handy. Ja! Das Smartphone prepaid und mit deaktivierten mobilen Datenfunk, quasi als Kameraersatz und Notizblock für unterwegs geht natürlich. Ansonsten den Playstore per default deaktivieren, solange das noch möglich ist.

Habe zwei Nokia 8 Smartphones; da ist nur pur Android (nebst Google natürlich) d'rauf, ohne Bloatware etc. Hatte daher bislang keinen Grund die zu rooten; wie bei allen vorherigen Geräten getan. Jetzt werde ich das bei einem doch mal probieren. Und parallel dazu ernsthaft schauen, was Huawei & Co. ohne Google so machen; vielleicht dann lieber den Chinesen meine Daten spenden devil.

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Schöne neue Welt x Big Brother x Fahrenheit 451 x Virus soft x Apple x Google

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PS: ich hab schon lange kein Handy mehr enlightened

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Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Geklont


gar sicherheitsrelevant. Ein herkömmliches Mobiltelefon für unterwegs, als Autofahrer und im Familienumfeld.

Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Geklont

Hört man ja schon mal den Spruch. Bei Dir ist es dann mehr eine freiwillige Abkopplung. Daraus schließe ich, dass Du nicht viel unterwegs bist und überwiegend das Festnetz nutzt, was ja dann auch ausreichend sein kann.

Bernds Hinweis "sicherheitsrelevant" kommt aber noch dazu, selbst wer sich nur in einem gewissen Umkreis bewegt (Auto/usw.).

Bleib´gesund, obwohl Linke sollen ja besonders resistent sind. :-)

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Antwort auf: Paul   zum Kommentar: Keiner ruft mich an

Versteh ich ja.

Auch ich hatte lange Zeit ein prepayed Handy zur Sicherheit für unterwegs. Abgeschafft hatte ich das wegen nerviger Hinweise meiner Provider, weil ich immer zu wenig Umsatz machte. Ein Smartphone hatte ich mir angeschafft und genau so wenig Umsatz gemacht ... die Gewinnerwartungen der neoliberalen Provider kann ich nicht erfüllen; darum erfülle ich die nicht – so banal kann die Welt sein.

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Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Handy

denn mit den Wenignutzern ist ja kein "Geschäft" zu machen.

Wir nutzen den im Dezember 2019 nur für kurze Zeit angebotenen AldiTalk-Jahrestarif zu 60 Euro incl. Sprach- und SMS Flat; also 5 Euro pro Monat, pro Sim-Karte. 12GB Datenvolumen für die 12 Monate sind auch dabei.

Aus dem Smartphone einen Hotspot gemacht (wenn der Empfang am Standort ok ist), so kann man darüber auch den Laptop ins Netz bringen, braucht bei Wenignutzung nicht mal einen separaten DSL-Tarif. Mein Wanderfreund in Italien arbeitet nur so, hat allerdings etwas mehr an Datenvolumen für seinen Smartphone-Account, kommt dann auf 8 Euro im Monat.

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Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Verstehe ich auch,

Hab ich hier mit dem Smartpfone natürlich auch ausprobiert ,,, und das Schweigen im Walde.

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für alle, die die tolle App nicht nutzen können; nach dem wollen  wird in diesem TS-Artikel  garnicht gefragt.

Tolle App und tolle Antwort eines begeisterten Tracking-Spezialisten:

"Auch dafür arbeiten wir an Lösungen. Im PEPP-PT-Netzwerk haben wir mehrere Forschergruppen, die derzeit alternative Bluetooth-Token testen."


Nun hätte der Tagesspiegel-Interviewer im Namen seiner dahingehend vielleicht etwas unterbelichteten Leserschaft fragen sollen, was denn so ein Bluetooth-Token (in diesem Kontext) eigentlich ist. Klar! Bei Renitenz gibt's die elektronische Fußfessel, jetzt auch Bluetooth-Token genannt.

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Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Bluetooth Token

Völlig anonym kommt nachts das Rollkomando und bringt dich in die (innere) Quarantäne.

Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Der Idealfall

ja, der fantasie sind keine grenzen gesetzt

in der realität hat sie meine jedoch zu oft überschritten und mich gedanklich auf alle möglichkeiten vorbereitet

kommt es noch schlimmer, als man es sich vorstellen kann?

ich gehe ja davon aus, dass es auch ein überleben unter dem radar gibt ... besonders vielleicht sogar für rentner ... die sind ja gesellschaftlich als leicht behindert und hilfsbedürftig abgestempelt ... als betreuungsbedürftige risiko-gruppe

>>> wir sollten unserer altersweißheit und lebenserfahrung vertrauen ... respekt vor dem alter erwarte ich in dieser gesellschaft nicht ... aber d.h. ja nicht, dass ich darauf verzichten muß ... in meiner fantasie arbeite ich jedenfalls daran ...