31 März 2020

„Gegenbefehl, Genossen!“

Submitted by ebertus

Östereich hat sie, verlangt sie ab morgen: die Schutzmasken. Und auch hierzulande wird es bis zu der entsprechenden "Empfehlung" unserer vorsorgenden Regierung wohl nicht mehr lange dauern. Ok, wenn es denn der Wahrheitsfindung dient ...; formulierte das bereits vor Jahrzehnten der Genosse Fritz Teufel.


Ne, mit der Jungen Freiheit (JF) mache ich mich eigentlich selten gemein; außer, wenn sie dort mal wieder behaupten, dass eins und eins zwei ergebe. Da wird es schwierig mit der Widerlegung. Und dieser Text, eher zum Schmunzeln anregend, dürfte ebenfalls kaum zu widerlegen sein, ist bestenfalls politisch korrekt zu relativieren. Man wusste es damals nicht besser, standen vielleicht bereits am Abgrund; heute sind wir weiter ...

Insbesondere die Öffentlich-Rechtlichen gingen damals, im Januar und Februar 2020, gingen vor dem erteilten Gegenbefehl primär von rechten Verschwörungstheoretikern aus, welche auf der behaupteten Gefährlichkeit des Virus ihr braunes Süppchen kochen wollten. Und die Schutzmaskenträger in Asien wurden gleich mit lächerlich gemacht.

Einen mittlerweile wohl aus der ÖR/GEZ-Mediathek gelöschten Klassiker steuerte am 30. Januar 2020 der Bayerische Rundfunk bei, wurden diese üblen Verschwörungstheoretiker von der Moderatorin Stephanie Probst gnadenlos entlarvt. Aber das Internet vergisst bekanntlich nicht - wohl bekomms ...

Kommentare

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Man kann sie sich einfach nicht mehr antun, die ÖR. Die Privaten allerdings schon garnicht.
Ich habe da wirklich in meinem Leben eine Wende vollziehen müssen. Noch vor Jahren wäre ich ein sehr überzeugter Verteidiger der ÖR gewesen.
Das Einzige, was mich noch immer grämt, wirklich grämt, ist, dass das als irgendwie "Links" gilt. Nee, isses nicht. Ist einfach nur doof.

Wenn es einen Masterplan gäbe, um linke und emanzipatorische Ideen für sehr lange Zeit zu verbrennen, dann müsste er genau so aussehen.

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf: Robert   zum Kommentar: Es geht nicht mehr

waren die ÖR's bis weit in die 80er ein kritischer Begleiter des Staates und seiner Machenschaften.

Nur der BR klinkte sich schon mal aus dem ARD-Programm aus, um seine FJS gestählten Bayern vor dieser Blasphemie zu schützen. Auch die taz entstand als äußerst kritischer Betrachter des (Schweine)systems.

Und heute überholt gerade die taz in ihrer transatlantischen Staats- und Systemtreue oft gar noch die ÖR's; auch in Sachen helfender, begleitender Corona-Panik:

"Und das Netz wird bombardiert von Initiativen und Bastelanleitungen. Landesweit wird geklebt und genäht, werden Staubsaugerbeutel und BH-Körbchen mit Schnürsenkeln und Gummis in Form gebracht. Das ist gut!"

Hervorhebung von mir ...cool

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Auch für uns BRDler

Ich bin altmodisch und , ganz oldschool, der Meinung, dass man im Leben sehr sehr viel lernen muss, um eine Sache gut zu machen. Lehre oder das Studium sind nicht alles, aber viel.
Auch wenn ich allem, auch meiner eigenen Rezeption, zunächst immer misstrauen, bin ich geneigt einem Virulogen aufmerksamer zuzuhören als Menschen, denen das Thema so fremd wie mir selbst ist.
Das wird man von Kriener auch vermuten dürfen. Sein Wikipedia-Eintrag, der den Eindruck macht, als habe er ihn selbst geschrieben oder in Auftrag gegeben , weist nun überhaupt keine Qualifikation aus . Nichts, nicht mal die üblichen Semester irgendwas in Bremen oder an der Fernuni Hagen.
Aber halt, das stimmt nicht, ich bin ungerecht. Er ist der WEINIOURNALIST des Blattes. Er Kann also saufen.
Auch gut.

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf: Robert   zum Kommentar: Lehrjahre


bei der taz habe ich bislang noch nicht bewußt registriert; obwohl dort früher regelmäßig, auch die Papierform gelesen; wäre mir als bekennender Liebhaber eines trockenen Weissen mit Sicherheit schon mal untergekommen.

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Auch für uns BRDler


Wie irrsinnig die von der taz gefeierten Bastelanleitungen für Schutzmasken sind, das wird hier deutlich:

„Auf dem deutschen Markt, aber auch überall in Europa fehlt der nötige Filterstoff, der heutzutage nach der innovativen MeltBlown-Technologie hergestellt wird“, erzählt Laabs weiter. Man habe den Stoff vorher aus China importiert, jetzt würden die Lieferungen aber ausfallen, weil die Chinesen den Stoff selbst bräuchten. „Hat man diesen spezifischen Stoff nicht für die Maskenherstellung, ist die Maske Wurst, man braucht sie nicht.“


Also nicht nur die Masken und die Maschinen zur Herstellung der Masken fehlen hierzulande, sondern auch die Zutaten, der Filterstoff. Wäre interessant zu erfahren welche Teile die Österreicher ab heute beim Einkaufen nutzen (müssen); von welcher Qualität die sind und wo sie herkommen.

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Opium fürs Volk

Ich kann mich nur wundern, warum die Motorradhelme mit Vollvisier nicht erwähnt werden. Diese machen nämlich genau das, was gewünscht wird, nämlich den Luftstrom nach unten lenken und die Hände bleiben vom Gesicht. Falls wir es für sinnvoll halten, werden wir unsere nutzen!

Ein Musterbeispiel, hier meiner: https://i.ebayimg.com/images/g/tVIAAOSwrttcp18Y/s-l400.jpg

Bild des Benutzers ebertus

Antwort auf: Paul   zum Kommentar: Alternativen


Es könnte mit dem in Östereich wohl gar noch mehr als hierzulande durchgesetzten Vermummungsverbot, Burka etc. in einen gewissen Zielkonflikt kommen. Und stell Dir das mal vor, im  Berliner Corona-Express crying

Antwort auf: ebertus   zum Kommentar: Vermummungsverbot

Die integrierte Sonnenblende sollte man besser oben lassen, ansonsten könnte es für ´nen Überfall gehalten werden. Ansonsten lässt sich das Gesicht noch gut erkennen und im Gegensatz zu den Gesichtsmasken beschlägt auch nicht die Brille.
Aber ernsthaft, warum wird das nicht erwähnt?